Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Photodynamische Therapie (PDT) beim Aderhautmelanom

Wachtlin J., Bechrakis N. E., Foerster M. H.
Augenklinik, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, FU Berlin

Hintergrund: Im Tierexperiment konnte durch die Photodynamische Therapie (PDT) mit Verteporfin eine Induktion von Tumornekrosen in choroidalen Melanomen nachgewiesen werden. Ziel dieser Untersuchung war es zu prüfen ob dieser Effekt aúch bei humanen choroidalen Melanomen möglich ist.
Methode: Eine PDT mit Verteporfin wurde bei 4 Augen mit Aderhautmelanom 2 bis 5 Tage vor der geplanten Enukleation auf dem Tumor durchgeführt. Folgende Parameter wurden verwendet: 10 min Infusion von 6 mg/m2 Körperoberfläche gelöstem Verteporfin, Lichtdosis zwischen 50 und 150 J/cm2, Diodenlaser mit der Wellenlänge 689 nm.
Ergebnisse: Bei einer Lichtdosis von mehr als 100 J/cm2, zeigten sich in Abhängigkeit von der Pigmentierung der Melanome nach der PDT deutliche Effekte im Tumorgewebe. Histologisch fanden sich Gefäßverschlüsse und Thrombosen in Tumorgefäßen sowie ausgeprägte Tumorzellnekrosen bis ca. 2 mm Tiefe und die Invasion von Makrophagen und Granulozyten. Bei stark pigmentierten Tumoren konnte mit den o.g. Parametern keine Tumornekrose induziert werden.
Schlussfolgerungen: In Abhängigkeit von den gewählten Behandlungsparametern und dem Pigmentierungsgrad lassen sich mit der PDT Nekrosen in humanen Aderhautmelanomen bis zu 2 mm Tiefe erzeugen. Möglicherweise kann die PDT nach genauerer Evaluation der Methode als ergänzende Therapiemaßnahme beim malignen Melanom der Aderhaut ein


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