Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Retinale Bildverarbeitung zur Kontrolle des Augenlängenwachstums

Seidemann A.
Sektion für Neurobiologie des Auges, Universitäts-Augenklinik, Abt. II, Tübingen

Hintergrund: Experimente an Tiermodellen haben gezeigt, dass die Refraktionsentwicklung durch Seherfahrung beeinflusst wird. Eine grundsätzliche Frage für das Verständnis der Myopie ist, wie die zugrundeliegende neuronale Bildverarbeitung aussieht und wo sie stattfindet.
Methode: Die Experimente wurden am Modell des Haushuhns durchgeführt. Die retinale Abbildung wurde tiefpassgefiltert, entweder mit Mattgläsern oder durch Reizung mit tiefpassgefilterten Videosequenzen. Brillenlinsen wurden benutzt, um unterschiedliche Defokussierung zu erzeugen, die noch besser definiert werden konnte, wenn die Tiere einzeln im Zentrum einer Trommel saßen, so dass nur eine Sehentfernung möglich war. Kontrastempfindlichkeit und Kontrastadaptation wurden über den optokinetischen Nystagmus gemessen.
Ergebnisse: Tiefpassfilterung der retinalen Abbildung reicht aus, um "Deprivationsmyopie" zu erzeugen. Unterbrechung der Deprivation für nur 30 Minuten pro Tag hemmt die Myopie zur Hälfte, wobei mehrere kurze Intervalle der Unterbrechung wirksamer sind als eine längere Unterbrechung. Defokussierung bewirkt kompensatorisches Augenlängenwachstum, sogar wenn nur eine eine Sehentfernung möglich ist, und Akkommodation ausgeschaltet ist. Deprivation und Defokussierung von beschränkten Bereichen des Gesichtsfeldes erzeugen lokale Änderungen im Augenwachstum, sogar nach Sehnervdurchtrennung. Defokussierung mit Positivlinsen erzeugt stä


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