Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
DOG Information
   DOG Information
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Ablauf der Tagung 2003
   General overview of congress
Lageplan der Räumlichkeiten
   Map of Congress Center
Wissenschaftliche Themen
   Scientific topics
Symposien
   Symposia
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Accompanying program
Arbeitssitzungen
   Working sessions
Rahmenprogramm
   Social program
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Industrieaussteller
   Commercial exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Impressum



DOG Homepage


Abstract
Abstract

Epidemiologie der Myopie und klinische Konsequenzen der bisherigen Forschung

Schaeffel F.
Sektion für Neurobiologie des Auges, Universitäts-Augenklinik, Abt. II, Tübingen

Hintergrund: Untersuchungen an Tiermodellen haben Hinweise auf mögliche Mechanismen der Myopieentstehung beim Menschen gegeben. Diese Untersuchungen haben verschiedene Studien bei Kindern angeregt.
Methode: Stammbaumanalysen, Statische Analysen, verschiedene Brillenkorrekturparadigmen.
Ergebnisse: Myopie ist in den Industrienationen sehr viel häufiger. Die Zunahme in den letzten Jahrzehnten kann nicht auf Änderungen des genetischen Hintergrunds zurückgeführt werden, sondern muss umweltbedingt sein. Untersuchungen der Vererbbarkeit (Eltern-Kinder Korrelationen, Zwillingsstudien) zeigen einen starken genetischen Einfluss, der kürzlich auf 80% geschätzt wurde. Damit bleiben jedoch 20% visueller Einfluss. Wenn man annimmt, dass der nachgewiesene Zusammenhang zwischen Naharbeit und Myopie durch die Unterakkommodation beim Lesen vermittelt wird, müsste jedes Verfahren, das die Unterakkommodation verringert, vorteilhaft sein. Große Studien aus den letzten Jahren zeigen das Gleitsichtgläser, die die Unterakkommodation verringern oder sogar umkehren, tatsächlich die Myopieprogression verringerten (COMET Studie, ca. 17% weniger Progression, und andere). Überkorrektur hatte keine signifikante Wirkung aber eine kürzliche Untersuchung behauptete, dass Unterkorrektur die Myopieprogression verstärke. Diese überraschende Beobachtung passt nicht zu den Ergebnissen von Tiermodellen. Harte Kontaktlinsen solle


Zurück | Back