Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Krisenmanagement bei Kernversenkung

Gerding H.
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Münster

Die Versenkung von Kernmaterial ist die am häufigsten eintretende, gravierende intraoperative Komplikation moderner Techniken der Cataract-Chirurgie. Nach Etablierung der Phakoemulsifikation als chirurgische Methode der Wahl war in den meisten großangelegten Statistiken eine Zunahme dieser Komplikation zu verzeichnen. Für das Management von Kernversenkungen existieren bislang keine Handlungsleitlinien, die dem Charakter von „evidence based guidelines“ entsprechen würden. Das intraoperative Auftreten dieser Komplikation macht aber eine sofortige, unter Umständen für den Verlauf irreversible Entscheidung über das weitere Vorgehen innerhalb eines komplexen mehrdimensionalen Raumes möglicher Handlungsvarianten erforderlich. Ausgehend von der verfügbaren Literatur sowie eigenen Ergebnisanalysen wird der derzeitige Erfahrungsstand unterschiedlicher Vorgehensweisen zusammenfassend dargestellt und aus kategorisierten Szenarien eine aktuelle Leitlinienstruktur als Hilfe zur Entscheidungsfindung in dieser Krisensituation vorgestellt. Besondere Berücksichtigung finden dabei folgende kritische Punkte: 1. intraoperative Grundsatzentscheidungen, 2. Zeitpunkt der Entfernung von Kernmaterial, 3. Technik der Entfernung von Linsenmaterial, 4. dauerhafter Verbleib von Kernmaterial und 5. Langzeitprognose und Komplikationen.


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