Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Neueste Entwicklungen bei Retina Implantaten

Weiler R.
Neurobiologie, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg

Weltweit werden gegenwärtig vier Strategien zur neurotechnologischen Umsetzung einer partiellen Wiederherstellung des als Folge degenerativer Erkrankungen erfolgten Verlustes der Sehfähigkeit verfolgt. Zwei der Strategien zielen dabei auf eine retinale Stimulation entweder durch die subretinale Implantation eines aktiven Mikrophotodioden-Chips zur Stimulation der inneren Retina oder durch die Implantation eines epiretinalen Multielektrodenarrays zur Stimulation von Ganglienzellen. Eine andere Strategie verwendet die Implantation eines Multielektrodenarrays zur Stimulation von Fasern des optischen Nerven, und eine weitere Strategie die Implantation eines Arrays zur Stimulation des primären visuellen Kortex. Entsprechend der Stimulationsorte erfolgt die Generierung der elektrischen Stimuli über eine mehr oder weniger aufwendige elektronische Vorverarbeitung der – mit Ausnahme des subretinalen Ansatzes – über Kameras aufgenommenen Bilder. Allen Strategien gemeinsam ist die mit dem Einsatz von Neuroprothesen verbundene Problematik der Biokompatibiltät, die Fixierung der Prothesen, ihre Langlebigkeit und die potentielle Wieder-Entfernung. Erste klinische Erprobungen in den USA machen darüber hinaus deutlich, dass insbesondere der neuropsychologischen Patientenbetreuung ein zentraler Stellenwert zukommen wird. In Deutschland wird die Entwicklung von retinalen Implantaten seit 1995 durch das BMBF finanziell gefördert und durch ein interdisziplinär zusammengesetztes Gutachtergremium begle


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