Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Lidtumor in Rahmen einer Histiozytose X

Müller C., Meyer C. 
Klinik für Augenheilkunde der Phillips-Universität, 35037 Marburg

Hintergrund: Bei Lidtumoren unklarer Genese sollten histologisch und bildgebende Verfahren die Diagnose sichern und ggf. eine systemische Beteiligung ausschließen.
Methode: Bei einer türkischen Patientin fand sich eine bilaterale Manifestation von Lipogranulomen der Lider und Bindehaut. Zur Klärung der Diagnose wurde eine diagnostische Exzision und eine Computertomographie des Schädels vorgenommen.
Ergebnisse: Bei den im Tumor nachweisbaren histiozytären Zellen handelt es sich um schaumig umgewandeltes Zytoplasma. Immunhistochemisch zeigen sich Zellen mit azidophilem Zytoplasma, die eine positive Reaktion mit S-100-Protein haben. Vereinzelt fanden sich OKTG-Antigen-positive Langerhans-Zellen. Im CT des Schädels konnte eine zentrale Beteiligung durch eine tumoröse Raumforderung in der Sella gefunden werden, wodurch ein gleichzeitiger Diabetes insipidus entstanden sein könnte. Die Histologie war im Zusammenhang mit den allgemeinen pathologischen Befunden als Symptom einer generalisierten Histiozytose X zu interpretieren.
Schlussfolgerungen: Eine histologische Diagnostik eines Lidtumors ist unablässig, um gelegentlich Systemerkrankungen aufzudecken.


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