Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Beurteilung eines zweistufigen Vorgehens zur Korrektur höhergradiger Myopien

Berret R., Vega W., Bende T., Jean B.
University Eye Hospital Tübingen, Div. I, Department Experimental Ophthalmic Surgery

Hintergrund: Früher bestand Übereinkunft über eine Limitation der PRK-Methode bei einer Korrekturhöhe in der Größenordnung von ca. -6.0 D. Korrekturen jenseits von -6.0 D zeigten eine erhöhte Inzidenz für kornealen haze, sowie reduzierte Vorhersagbarkeit des refraktiven Effektes. Zur Reduktion des kornealen haze und zur Erzielung einer verbesserten Vorhersagbarkeit, wurde die präoperative Ametropie daher auf 2 Eingriffe aufgeteilt.
Methode: Patienten mit einem präoperativen sphärischen Äquivalent zwischen -8.0 und -16.0 D wurden mit dem Ziel der Emetropisierung mit einer ersten Baseline-Korrektur von -5.0 bis -8.0 D und einem frühestens 6 Monate später durchgeführten Zweiteingriff zur Korrektur der Restametropie behandelt. Für beide Korrekturen wurden entweder der Summit Apex Plus (Summit Technologies, ohne eyetracker) oder der SCHWIND Keratom MultiScan (Schwind EyeTech, mit eyetracker) eingesetzt.
Ergebnisse: Verglichen mit Korrekturen hoher Myopien welche mit einem Eingriff korrigiert wurden, konnte kein relevanter Vorteil festgestellt werden. Weder die Problematik des kornealen haze, noch die Vorhersagbarkeit wurden verbessert. Der bestkorrigierte Visus blieb im Mittel unverändert, kein Auge verlor mehr als eine Zeile bestkorrigierten Visus.
Schlussfolgerungen: Wenn möglich führen wir heute Korrekturen höhergradiger Myopie mittels einstufiger PRK/LASEK durch. Das früher bestehende Problem des kornealen haze wird bei der aktuellen Excimer-Laser Generation in Kombination mit modifiziertem postoperativem Medikationsschema nicht mehr in dem früher festgestellten Umfang beobachtet.


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