Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Mögliche Verfahren zur nichtinvasiven Glukosemessung am Auge

Schrader W.
Universitäts-Augenklinik Würzburg

Da das Auge sich wie eine transparente Küvette verhält, und damit für Anwendungen spektrometrischer Methoden zugänglich ist, lassen sich am Auge weitere Möglichkeiten auf diagnostischem Gebiet erschließen. Die Augenvorderkammer ist als flüssigkeitsgefüllter Raum für eine Untersuchung der optischen Eigenschaf­ten in einem größeren Spektralbereich (350 bis 1300 nm und zusätzlich 1600 bis 1800 nm, d.h. UV-A, sichtbares Licht (VIS) und Nah-Infrarot (NIR) geeignet. Die Möglichkeiten und Grenzen dieser nichtinvasiven optischen Verfahren wurden am Beispiel der Glukosebestimmung untersucht.
Um festzustellen, wie weit die Vorderkammer-Flüssigkeit tatsächlich ein Abbild der Glu­kosekonzentration im Blutplasma zu liefern imstande ist, analysierten wir vor Augenoperationen Kammerwasserproben. Der Glukosege­halt im Kammerwasser beträgt etwa 75% des Glukosegehaltes im Blut und ist mit dem Blutgehalt hoch korreliert. Weil er aber zwischen verschiedenen Indivi­duen variiert, ist eine individuelle Ka­librierung des Meßsignals unumgäng­lich.
Wir nutzten für unsere Meßversuche die Re­flektion an der Vorderfläche der Augenlinse aus (drittes Purkinjebild) und konnten trotz des geringen Reflexionsvermögen von der Größenordnung von 0.3‰ des eingestrahlten Lichtes zeigen, daß dieser Reflex zur Messung von Spek­tren im UV-, im VIS- und im NIR-Bereich ausreicht. Auf diese Weise ließen sich auch Blutglukosespiegel nichtin­vasiv bestimmen. Die Ergebnisse streu


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