Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Erste eigene Erfahrungen mit der akkommodativen Crystalens

Keuch R. J., Bleckmann H. 
Augenabteilung, Schlosspark-Klinik, Berlin

Hintergrund: Neben Multifokallinsen kommen akkommodative Intraokularlinsen für das Ziel der kompletten Brillenunabhängigkeit nach einer Kataraktoperation in Frage. Der Untersuchung auf Effizienz der akkomodativen Crystalens diente unsere Untersuchung.
Methode: Die ersten sechs konsekutiven Patienten, die eine akkommodative IOL (Crystalens, C&C-Vision, AT-45) im Anschluß an eine Phakoemulsifikation erhielten, wurden auf ihre Fern-, Intermediär- und Nahsehschärfe hin untersucht. Weiterhin wurde die Änderung der Vorderkammertiefe durch intendierte Akkommodation und nach Gabe von Pilocarpin gemessen, die subjektive Zufriedenheit und die Kontrastsehschärfe ermittelt.
Ergebnisse: Der Nachbeobachtungszeitraum betrug 6,0 ± 4,2 Monate. Die Zufriedenheit der Patienten mit der Akkommodationsleistung der Linse schwankte individuell stark. Die Vorderkammertiefe nahm im Mittel nach Pilocarpingabe um rund 0,5 mm ab. Etwas geringer war die Reduktion bei intendierter Akkommodation. Die Defokussierungskurve erbrachte lediglich geringe Effekte bzgl. der Akkommodationsleistung, was durch die Refraktionsbestimmung bestätigt wurde. Die Akkomodationsleistung schwankte zwischen 0 und 1,25 D. Die Kontrastsehschärfe und der Fernvisus war in allen fällen gut.
Schlussfolgerungen: Nach unseren Erfahrungen lässt sich eine Brillenfreiheit durch die untersuchte Linse aufgrund der geringen Akkommodationsleistung nur in einzelnen Fällen erreichen.


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