Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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EBV-induzierte Lymphoproliferation der Iris nach Herztransplantation

Zierhut M., Rohrbach J. M.
Universitäts-Augenklinik, Abteilung I, Tübingen

Hintergrund: Es sind mittlerweile zahlreiche Tumoren bekannt, die eine Uveitis immitieren können ("Masquerade Syndrome"). Hierzu gehört auch die "posttransplantations lymphoproliferative Erkrankung (PTLD).
Kasuistik: Vorgestellt wird ein 7-jähriger Knabe, der eine Steroid resistente anteriore Uveitis in beiden Augen entwickelt hatte. Seit einer Herztransplantation vor 4 Jahren stand er permanent unter einer immunsuppressiven Therapie. Ein sekundärer Winkelblock machte eine Iridektomie notwendig. Die Untersuchung des Gewebes zeigte das Bild einer polymorphen lymphoproliferativen Posttransplantationserkrankung. Es konnte Epstein-Barr Virus (EBV) sowohl im Irisgewebe als auch eine hohe Viruslast in peripheren Blutmonozyten nachgewiesen werden als Hinweis auf eine chronische EBV-Infektion. Nach erfolgloser konservativer Behandlung mit Virustatika und Reduktion der Imunsuppressiva wurde eine Strahlentherapie vorgenommen, welche zu einer vollständigen Rückbildung der Irisveränderungen führte.
Schlussfolgerungen: PTLD ist ein definiertes Krankheitsbild, welches nur selten zu einer Augenbeteiligung im Sinne einer Uveitis führt. Bis heute sind 10 Patienten mit Irisbeteiligung beschrieben. Während die antivirale Therapie kaum zum Erfolg führt, hat sich die Bestrahlung bewährt. Wegen der hohen Viruslast bleibt jedoch die Prognose sehr schlecht. Hierfür gibt es jedoch vielversprechende neue Immunotherapien, die bei einigen


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