Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Nicht-invasive Messung der Wanddicke von retinalen Gefäßen

Michelson G., Pogorelov P., Harazny J., Welzenbach J.
Augenklinik mit Poliklinik, Universität Erlangen-Nürnberg

Hintergrund: Die arterielle Hypertonie ist ein sehr bedeutender Faktor im Gesundheitswesen. Weltweit leiden ca. 690 Mio. Menschen an arterieller Hypertonie. In industrialisierten Ländern liegt die Prävalenz bei 20-25% in der erwachsenen Allgemeinbevölkerung, bei > 65Jährigen bei ca. 50-60%. 1/4-1/3 der Betroffenen wissen nichts von ihrer Krankheit. Die arterielle Hypertonie ist ein eigenständiger, unabhängiger Risikofaktor von kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen. Es besteht ein linearer Zusammenhang zwischen dem systolischen und diastolischen Blutdruck einerseits und Inzidenz von Apoplex andererseits (1). Der Apoplex als wichtigste Folge eines schlecht eingestellten Hypertonus ist in Deutschland die häufigste Ursache für Behinderung und Pflege im erwachsenen Alter. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird eine weitere Zunahme der Schlaganfall-Inzidenz in den nächsten Jahren erwartet (2). Prävention ist die beste Strategie, um dem erwarteten Anstieg zu begegnen. Als Screening-Parameter werden diskutiert die A.carotis-Intima-Media-Dicke und die Wanddicke der A.brachialis. Die A. carotis Intima-Media-Dicke zeigte eine enge Korrelation mit dem Auftretensrisiko von Myokardinfarkt und Schlaganfall (Rotterdam-Studie). Die Wanddicke der A. brachialis ist ein unabhängiger Faktor für hypertensiven Gefäßumbau (Weidinger et al.). In der ARIC-Studie konnte gezeigt werden, dass eine generalisierte Einengung retinal


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