Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Sarkoidose der ableitenden Tränenwege - ein Fallbericht

Bauer A. M., Becker M. D., Völcker H. E.
Interdisziplinäres Uveitiszentrum, Universitätsklinikum Heidelberg

Hintergrund: Sarkoidose ist eine multisystemische, granulomatöse Erkrankung unklaren Ursprungs. In etwa einem Drittel der Fälle zeigt sich eine ophthalmologische Manifestation, wobei Uvea, Retina, Conjunctiva oder das Tränenwegssystem betroffen sein können.
Methode: Wir berichten über eine 48-jährige Patientin, die sich erstmals im August 2001 mit einer einseitigen Periphlebits retinae, Maculaödem sowie einseitiger Epiphora vorstellte. In der Uveitisdiagnostik konnte kein richtungsweisender Befund erhoben werden. Da aufgrund eines nur schwer einstellbaren Diabetes mellitus eine systemische Decortintherapie nicht durchgeführt werden konnte, entschieden wir uns auch wegen des einseitigen posterioren Befundes für parabulbäre Corticosteroidinjektionen, die zu einem raschen Rückgang der Periphlebitis sowie des Maculaödemes, während die Epiphora persistierte. Die ableitenden Tränenwege auf der betroffenen Seite waren schwer spülbar.
Bei der daraufhin durchgeführten digitalen Subtraktionsangiographie der Tränenwege zeigten sich Wandunregelmäßigkeiten und Stenosierungen des Ductus lacrimalis im gesamten Verlauf. Die Biopsie des Ductus lacrimalis erbracht histologisch epitheloidzellige Granulome ohne Verkäsung, vereinbar mit einer Sarkoidose.
Der Therapieversuch mit tropischen Corticosteroiden zeigte einen raschen Rückgang der Epiphora. Eine chirurgische Sanierung der Tränenwege war nicht nötig.
Schlus


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