Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Soemmerring'sche Ringluxation nach Katarakt-Operation - Falldarstellung

Lazar M., Weinand F., Pavlovic S.
Zentrum für Augenheilkunde, Justus-Liebig-Universität, Gießen

Hintergrund: Der Soemmerring'sche Nachstarwulst ist ein regeneratorischer Nachstar mit zirkulären Trübungen im Äquatorbereich. Es wird über den Fall eines Patienten mit phakogener Uveitis und Glaukom nach Soemmerring´scher Ringluxation in den Glaskörper 63 Jahren nach ex. Katarakt-Operation ohne Implantation einer Intraokularlinse berichtet
Methode: Ein 68jähriger Patient stellte sich mit Visusminderung am linken Auge (Oculus ultimus) von 0,3 auf Handbewegung vor. Am rechten Auge fand sich bei alter trichterförmiger Amotio retinae eine Amaurose. Die Untersuchung der vorderen Augenabschnitte zeigte einen Vorderkammerreiz, sowie ein kleines Hypopyon im Kammerwinkel. Ultrasonographisch fand sich eine echodichte Struktur im Glaskörper, die sich während der anschließend durchgeführten Pars-Plana-Vitrektomie als Soemmerring'scher Nachstarwulst herausstellte.
Ergebnisse: 48 Monaten nach der Pars-Plana-Vitrektomie hatte der Patient eine korrigierte Sehkraft von 0,2. Es fand sich eine reizfreie ic-Aphakie, eine anliegende Netzhaut und ein unter Lokaltherapie regulierter Augeninnendruck (8 mm Hg).
Schlussfolgerungen: Eine phakogene Uveitis tritt meist kurzfristig nach Katarakt-Operation auf. Das Auftreten in Folge einer Soemmerring'schen Ringluxation und vor allem so lange Zeit nach der Katarakt-Operation ist nach unserer Kenntnis in der Literatur bisher noch nicht beschrieben.


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