Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Konservative Therapie von Störungen der Hornhautregeneration

Geerling G. 
Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

Regeneration und Reparatur der Kornea werden wesentlich durch die spezifischen Eigenschaften der 3 räumlich getrennten aber mit einander kommunizierenden Zelltypen von Epithel (Keratinozyten), Stroma (Keratozyten) und Endothel bestimmt. Nach einer Verletzung ist von diesen lediglich das Epithel zur wirklichen Regeneration und restitutio ad integrum durch Proliferation, Migration und Differenzierung fähig. Diese Wundheilungsprozesse werden durch Cytokine wie z. B. Wachstumsfaktoren, Interleukine, aber auch Vitamine moduliert. Sie erfolgen unter Beteiligung nicht-struktureller Proteine (z. B. Fibronektin) und Proteasen in enger Interaktion mit der extrazellulären Matrix. Biochemische und -physikalische Pathomechanismen können z. B. bei Trockenem Auge oder immunologischer Systemerkrankung die Wundheilungsreaktion der Hornhaut kompromittieren. In dieser Situation gilt es die zu grunde liegenden pathophysiologischen Prozesse möglichst gezielt zu kontrollieren, iatrogene Toxizität zu vermeiden und die zelluläre Regeneration durch nutritive Substanzen direkt zu fördern. Dieser Beitrag stellt aktuelle klinische Ansätze zur konservativen Wundheilungsmodulation der Hornhaut unter besonderer Berücksichtigung des Epithels dar.


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