Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Augenheilkunde im Nationalsozialismus

Rohrbach J. M.
Universitäts-Augenklinik, Abt. I, Tübingen

Im Gegensatz zu anderen Fachdisziplinen und -gesellschaften haben die deutschsprachige Augenheilkunde und die DOG ihre Geschichte von 1933 bis 1945 bisher kaum untersucht, und die Aussage Walther Löhleins (1882-1954) anläßlich der Neugründung der DOG 1948, "daß die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft in dieser ganzen hinter uns liegenden Zeit kein Mitglied aus politischen, rassistischen oder nationalen Gründen aus ihrer Mitgliederliste gestrichen hat", ist bisher ungeprüft geblieben, obwohl führende Vertreter unseres Faches wie z.B. Aurel von Szily (1880-1945), Alfred Bielschowsky (1871-1940) oder auch Karl Wolfgang Ascher (1887-1972) nachweislich ihre Stellung in Klinik und Hochschule sowie als Herausgeber von Fachzeitschriften verloren und schließlich emigrieren mußten. Auch Augenärzte waren in das System verstrickt. Dennoch besaß die Ophthalmologie eine deutlich geringere Systemnähe als andere Fächer wie z.B. Anthropologie, Pädiatrie oder Psychiatrie. Fragen wie z.B. die der Sterilisation von Kindern mit kongenitaler Katarakt, die sich aus dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom Juli 1933 ergaben, wurden durchaus kontrovers diskutiert. Die Augenheilkunde im Nationalsozialismus erschöpft sich nicht allein in Opfern und Tätern. Trotz der Vorläufigkeit der Ergebnisse sollen im Referat deshalb u.a. auch
* die Versorgung von Kriegsverletzungen der Augen an der Front, im rückwärtigen Raum und in den Kliniken
* die Versorgung der Zivilbevölkerung
* die Kriegsschäden an Au


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