Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Untersuchung der Autoregulation retinaler Arteriolen während isometrischer Blutdrucksteigerung bei einseitigem Venenastverschluß

Fischer F., Bartke T. U., Eckler W., Kerst K. M., Strobel J.
Augenklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hintergrund: Mit dem Retinal Vessel Analyzer (RVA) ist eine nichtinvasive online Untersuchung von retinalen Gefäßdurchmessern möglich. Bei den venösen Gefäßverschlüssen sind sehr unterschiedliche Verläufe von der Restitutio ad Integrum bis hin zur Erblindung und dem Verlust des Auges bekannt. Derzeit ist es nicht möglich, eine frühe Prognose über den zu erwartenden Verlauf abzugeben und entsprechende individuelle Kontrollintervalle und ggf. Therapieempfehlungen anzugeben. Eventuell würde die Kenntnis der Regulationskapazität der zuführenden Gefäße zusätzliche Erkenntnisse bezüglich der weiteren Prognose des Krankheitsbildes liefern.
Methode: Bei bisher 10 Patienten (mittleres Alter 62,6±7,6 Jahre) wurde der Durchmesser retinaler Arteriolen in allen 4 Quadranten beider Augen dynamisch mittels RVA gemessen. Nach einer Ruhephase wurde mittels isometrischer Belastung eine Blutdrucksteigerung provoziert, anschließend erfolgte eine weitere Ruhephase. Während der gesamten Untersuchung wurde minütlich der Blutdruck dokumentiert.
Ergebnisse: Bei allen Patienten wurde während der Belastungsphase eine Blutdrucksteigerung um 14,4±9,0 mmHg, p<0,001, im MAP erreicht. Wäh­rend der Belastungsphase kam es am betroffenen Auge im Vergleich zur Ausgangsmessung zunächst zu einer Vasodilatation um ca. 1,5%, gefolgt von einer Vasokonstriktion


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