Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
DOG Information
   DOG Information
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Ablauf der Tagung 2003
   General overview of congress
Lageplan der Räumlichkeiten
   Map of Congress Center
Wissenschaftliche Themen
   Scientific topics
Symposien
   Symposia
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Accompanying program
Arbeitssitzungen
   Working sessions
Rahmenprogramm
   Social program
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Industrieaussteller
   Commercial exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Impressum



DOG Homepage


Abstract
Abstract

Therapeutische Visionen: MS-Therapie in 10 Jahren?

Wiendl H.
Neurologische Universitätsklinik Tübingen

Die pathogenetischen Konzepte sowie die therapeutischen Möglichkeiten der Multiplen Sklerose befinden sich in den letzten Jahren in grundlegendem Wandel. Die Fortschritte in der Biotechnologie haben zusammen mit den Entwicklungen in der MR Tomographie und den Verbesserungen im klinischen Studiendesign zu einer Vielzahl prüfbarer Therapiemöglichkeiten geführt wobei der Einsatz der zugelassenen immunmodulatorischen Agentien (Betainterferone, Glatirameracetat) gegenwärtig besonderen Stellenwert hat. Trotz dieser Fortschritte ist die MS bis heute nicht heilbar und das Ziel einer nebenwirkungsarmen und hocheffizienten Therapie bislang nicht erreicht.
Pathogenetisch nehmen die Befunde bisheriger Untersuchungen nach wie vor eine zentrale Rolle immunvermittelter Komponenten bei der MS an, welche sich bei Individuen mit genetischer Prädisposition manifestiert. Hierbei kommt den T-Lymphozyten entscheidende Bedeutung in der Orchestrierung der Immunphänomene zu. Traditionell ist also für die meisten der angewandten Therapiestrategien die entzündliche Natur der MS-Läsionen der rationale Hintergrund. Bei den pathogenetischen Hypothesen und Konzepten haben inzwischen jedoch verschiedene Paradigmenwechsel stattgefunden. Die Fortschritte im zellulären und molekularen Verständnis entscheidender Schritte in der MS Läsionsentstehung weisen auf neue Zielstrukturen bzw. Ansatzpunkte zukünftiger Entwicklungen hin, bei denen neben der selektiven Modulation entzündlicher Komponenten nunmehr vor allem Strategien


Zurück | Back