Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Neue Aspekte der Pathogenese und Therapie der Multiplen Sklerose

Zipp F.
Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Campus Charité Mitte, Instituts für Neuroimmunologie, Klinische und Experimentelle Neuroimmunologie, Berlin

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand spielen bei der Multiplen Sklerose (MS) T-Zell-vermittelte Immun- und Regulationsmechanismen eine wesentliche Rolle. Die therapeutischen Möglichkeiten bei der MS, die vor allem junge Erwachsene betrifft, sind in den letzten wenigen Jahren zwar durch immunmodulatorische Substanzen verbessert worden, jedoch insgesamt noch weit entfernt von zufriedenstellender Behandlung ohne viele Nebenwirkungen. Eine Reihe von aktuellen Befunden lassen die Neuroimmunologen umdenken. Zum einen wird die janusköpfige Rolle einiger pathogenetischer Elemente deutlich. T-Zellen, die wir klonieren und langfristig in Kultur halten können, sind nicht nur proinflammatorisch oder entzündungs-regulierend tätig, sondern produzieren auch Reparationsmechanismen fördernde Wachstumsfaktoren. Zum anderen sind neuronale Strukturen früher und stärker betroffen, als bislang angenommen, weshalb sich die Vielfalt der Pathomechanismen noch vergrößert. Ein Regulationsprozeß, der höchstwahrscheinlich vielfältige Bedeutung in der MS-Pathogenese hat, ist die Apoptose, ein genetisch determiniertes physiologisches Zelltodprogramm. Einserseits reguliert Apoptose die Anzahl der aktivierten T-Zellen im Blut und im Nervensystem. Andererseits ist Apoptose ein wesentlicher Mechanismus der Schädigung von Oligodendrozyten und Neuronen. Die Aufklärung dieser zugrundeliegenden Pat


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