Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Untersuchung der Regulationskapazität von Netzhautarteriolen während isometrischer Blutdrucksteigerung bei einseitigem Hörsturz

Kerst K. M.1, Bartke T. U.1, Eckler W.1, Walther L.2, Strobel J.1
1Augenklinik und 2HNO-Klinik Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hintergrund: Die Ätiologie des Hörsturzes ist bis heute ungeklärt. In der Literatur werden vor allem zwei mögliche Pathomechanismen diskutiert: die virale und die vaskuläre Genese. Da die versorgende Arteria labyrinthi ebenso wie die Arteria centralis retinae eine funktionelle Endarterie in anatomischer Nachbarschaft ist, könnte eine mögliche Mikrozirkulationsstörung auch in retinalen Gefäßen nachweisbar sein. Mit dem Retinal Vessel Analyzer (RVA) ist eine nichtinvasive online Untersuchung von retinalen Gefäßdurchmessern möglich.
Methode: Bei bisher 9 Patienten (mittleres Alter 56,5±20,9 Jahre) mit einseitigem Hörsturz wurde der Durchmesser retinaler Arteriolen in allen 4 Quadranten beider Augen dynamisch mittels RVA gemessen. Nach einer Ruhephase von 3 Minuten wurde mittels dreiminütiger isometrischer Belastung eine Blutdrucksteigerung provoziert, anschließend erfolgte eine weitere Ruhephase von 3 Minuten. Während der gesamten Untersuchung wurde minütlich der Blutdruck dokumentiert.
Ergebnisse: Bei allen Patienten wurde während der Belastungsphase eine signifikante Blutdrucksteigerung um 11.7±8,9 mmHg (MAP, p < 0,001) erreicht. Während der Belastungsphase kam es im Vergleich zur Aus­gangsmessung zu einer signifikanten Vasokons


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