Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Chorioretinale Infiltration durch Raupenhaare (Setae) bei reizfreiem vorderen Augenabschnitt

Käsmann-Kellner B., Bruch P. M., Ruprecht K. W.
Universitäts-Augenklinik, Homburg/Saar

Hintergrund: Bericht über einen ungewöhnlichen Verlauf bei Raupenhaar- Durchwanderung und intrachoroidalen Absiedelung bei reizfreien vorderen Augenabschnitten.
Methode: Einzelpatientendarstellung. Bei einem 36-jährigen asymptomatischen Mann wurden bei einer Routine-Augenuntersuchung auffällige streifenförmige chorioretinale Narben in der kaudalen Retina bemerkt. Es bestand keine assoziierte Konjunktivitis oder Iritis / Uveitis. Am zentralen Ende der Narben fanden sich zudem frische Infiltrate mit Netzhautödem.
Anamnese: Vvor 22 Jahren war dem Pat. eine Raupe in das linke Auge geworfen worden. Histologie eines exzidierten subkonjunktivalen Haars (Seta): großes epitheloidzelliges Fremdkörpergranulom, eingebettete Raupenhaare. Zudem wurden Raupenhaare auch elektronenmikroskopisch und polarisationsoptisch untersucht.
Ergebnisse: Da die zentral gelegenen Narbenanteile frische Infiltrate aufwiesen, wurde eine Argon-Laserbehandlung durchgeführt, um weiteres Wandern zu verhindern.
Schlussfolgerungen: Neben einer Keratitis und Konjunktivitis (ophthalmia nodosa) können Raupenhaare Irisgranulome, chronische Uveitiden, Katarakt, Chorioretinits und orbitale Zellulitis hervorrufen. In chorioretinalen Narben mit frisch entzündlichen Arealen führt die Laserbehandlung zur Umwandlung der entzündlichen Reaktion in eine inaktive Narbe und verhindert das Weiterwandern


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