Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Atypische Manifestation einer Toxoplasmoseinfektion bei chronischem Anabolikaabusus

Wübbolt I., Luhr A., Schröder A., Winter R.
Augenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

Hintergrund: Eine Infektion mit dem Protozoon Toxoplasma gondii manifestiert sich typischerweise als nekrotisierende Retinochorioiditis juxtapapillaris Jensen mit scharf ausgestanzten, vollständigen Defekten von Netz- und Aderhaut und einer reaktiven Pigmentepithelproliferation an den Rändern. Atypische Manifestationen wie retinale Gefäßverschlüsse und flächige Netzhautnekrosen sind selten und lassen die differentialdiagnostische Abgrenzung zu viralen oder bakteriellen Infektionen des hinteren Augenabschnittes schwierig erscheinen. Vorgestellt wird ein Patient mit einer atypischen schwer verlaufenden Toxoplasmoseinfektion unter langjährigem Anabolikaabusus.
Methode: Leitsymptom war eine seit 8 Wochen bestehende Visusreduktion des linken Auges bei einem 32 jährigen leicht myopen männlichen Patienten. Anamnestisch sind seit dem 11. Lebensjahr rezidivierende Chorioretinitiden beidseits bekannt. Eine kongenitale Toxoplasmoseinfektion oder ein serologischer Nachweis der Infektion konnte bisher nicht bewiesen werden. aktueller ophthalmologischer Befund: Das linken Auge zeigte bei fehlendem Vorderkammer- und mäßigem Glaskörperreiz am nasal unteren Gefäßbogen eine pigmentierte, gut abgegrenzte chorioretinitische Narbe. Entlang des unteren Gefäßbogens stellte sich ein sektorförmiger, flauschig-weißlicher Befall der Netzhaut mit frischen präretinalen Blutungen am temporalen Rand dar. Das rechten Auge wies ei


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