Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Funktionelle Ergebnisse der Makulaforamenchirurgie mit und ohne ICG-Anfärbung

Rodrigues E. B., Göddeke E. L., Rübe K., Schmidt J. C., Meyer C. H.
Augenlinik, Philipps-Universität Marburg

Hintergrund: Durch die intravitreale Gabe von Indocyanin Grün (ICG) kann die Membran Limitans Interna (ILM) angefärbt werden, wodurch das ILM-Peeling erleichtert wird. Jedoch werden seit kurzem seine möglichen toxischen Effekte auf die Retina kontrovers diskutiert.
Methode: In einer retrospektiven Studie untersuchten wir bei einem Patientenkolletiv von 72 Augen die funktionellen OP- Ergebnisse einer pars plana Vitrektomie mit ILM-Peeling, Gas und Serum. Bei 26 Patienten erfolgte das ILM- Peeling nach Anfärben mit ICG, bei 46 Augen ohne. Alle Operationen wurden vom gleichen Operateur durchgeführt. Für die Untersuchung wurde der best korrigierte Snellen- Visus der letzten Untersuchung verwendet.
Ergebnisse: Der Nachbeobachtungszeitraum betrug 6 bis 24 Monate. Bei den Patienten, die mit ICG behandelt wurden, stieg der Visus um drei Stufen, durchschnittlich präoperativ von 0,2 (0,05- 0,5), auf postoperativ 0,4 (0,08- 1,0). In der Gruppe ohne ICG stieg der Visus um drei Stufen von 0,1 (Hbw-0,4) auf 0, 2 (0,02- 1,0). Der Unterschied zwischen beiden Gruppen war statistisch nicht signifikant.
Schlussfolgerungen: ICG erleichtert das ILM- Peeling. In unserer Studie wurden vergleichbare Visusergebnisse in beiden Gruppen erzielt.


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