Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
Abstract

Einfluss verschiedener Substanzen auf das biomechanische Verhalten der Lamina cribrosa

Spörl E., Böhm A. G., Pillunat L. E.
Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Hintergrund: Strukturelle Veränderungen in der Lamina cribrosa (LC) gehen Veränderungen der Exkavation des Sehnervenkopfes voraus. Ziel der Studie ist der Nachweis inwieweit verschiedenen Substanzen die biomechanischen Eigenschaften der LC verändern.
Methode: Von enukleierten Schweineaugen wurden Streifen von 1 mm Breite aus der hinteren Sklera durch die LC geschnitten und in DULBECCO-Nährmedium mit verschiedenen Substanzen inkubiert. Gruppe 1: 20 % Harnsäure für 6 Tage; Gruppe 2: 20 % Glutamat für 2 Tage; Gruppe 3: 0,5 M Glyceraldehyd für 3 Tage; Gruppe 4: 0,1 % Glutaraldehyd für 30 min; Gruppe 5: 0,01 % Kollagenase A für 1 Tag; Gruppe 6: 20 % Pepsinlösung für 1 Tag. Jede Gruppe umfasste 10 Streifen. 10 unbehandelte LC-Streifen und 10 Sklerastreifen ohne LC dienten als Kontrollen. Die Spannungs-Dehnungs-Beziehung wurde im Spannungsbereich von 2 – 600 x104 N/m2 mit einem Biomaterialester gemessen.
Ergebnisse: Bei 20 % Dehnung betrugen die Spannungswerte in 105 N/m2 für die LC 12,9±8,8; für die Sklera 33,1±12,1; für Harnsäure 12,4±5,1; für Glutamat 9,9±5,6; für Glyceraldehyd 18,6±7,8; für Glutaraldehyd 27,5±7,4; für Kollagenase 5,4±2,5 und für Pepsin 4,5±2,6. Die LC ist etwa 2,5 x dehnbarer als die Sklera. Harnsäure und Glutamat beeinflussen die biomechanischen Eigenschaften der LC nicht direkt. Glyceraldehyd als Vertreter von Zuckerderivaten


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