Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Histologie und Verlauf bei Keratoplastik nach Senfgasverätzung

Richter M. N., Bechrakis N. E., Wachtlin J.,  Hoffmann F.
Augenklinik, Klinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin

Hintergrund: Senfgas kann zu schweren Haut und Augenverätzungen mit protahiertem Verlauf führen. Wir berichten über die Histologie und den Verlauf nach Keratoplastik bei einem Patienten mit langwierigen Bindehaut und Hornhautentzündungen nach Senfgasverätzung im Iran/ Irak Krieg 1988.
Methode: Der Patient stelle sich erstmalig 1999 mit rezidivierenden stark schmerzhaften Hornhautulzera in unserer Klinik vor. Trotz Therapie mit Benetzungsmitteln, therapeutischer Kontaktlinse sowie Steroid Augentropfen kam es zu einer Progredienz des Befundes mit Vaskularisierung, Nekrotisierung und Verkalkung der Hornhaut, insbesondere am linken Auge. Im Dez. 2001 wurde daher am linken Auge bei einem Visus von HBW eine Keratoplastik durchgeführt. Im Juli 2002 erfolgte am rechten Auge eine Autorotationskeratoplastik zur Verlagerung der Narben in das Zentrum der Hornhaut für eine spätere Keratoplastik.
Ergebnisse: Der Verlauf am linken Auge war nach der OP mit einem Visus von 0,4 stabil und der Patient sofort schmerzfrei. Die histologische Untersuchung der Hornhaut zeigte ein dünnes Epithel mit subepithelialen Kalkablagerungen und Epithelbullae. Die Bowman’sche Schicht war nur partiell vorhanden. Das Stroma enthielt nekrotische Zellen, war vaskularisiert und massiv zellulär infiltriert als Zeichen einer chronischen Entzündung. Am rechten Auge bestanden trotz denervierter Hornhaut nach Autorotati


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