Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Tumorchirurgie der Lider: Resektion und Rekonstruktion

Riedel K. G.
Augenklinik Herzog Carl Theodor, München

Betrachtet man die Tumorchirurgie der Lider unter dem Aspekt des Funktionserhaltes und der Ästhetik, so ist bei der Resektion und Rekonstruktion die Schnittführung möglichst entlang der Hautspannungslinien zu legen, vertikale Spannung bei der Rekonstruktion zu vermeiden, die vaskuläre Versorgung zu berücksichtigen und so unter Anwendung dieser Kriterien die kosmetisch wichtige Kontur und Symmetrie der Lider zu erhalten. Über 90% der malignen Lidtumoren sind Basaliome (solide, ulzeriert, sklerodermiform), selten sind hochmaligne, potentiell metastasierende Tumoren wie Plattenepithelkarzinome, Meibomkarzinome und maligne Melanome. Bei zweifelhafter Dignität erfolgt vor der Resektion eine Biopsie. Bei der Tumorresektion hat es sich bewährt, von der Entnahmestelle circulär so genannte Tumorrandpräparate zu entnehmen und so die vollständige Resektion zusätzlich zu belegen. Aus heutiger Sicht sollten große Tumoren, Tumoren im Lidwinkel, potentiell metastasierende Tumoren und Rezidive grundsätzlich zweizeitig operiert werden. Zweizeitig bedeutet dabei, dass die Rekonstruktion erst dann erfolgt, wenn die vollständige Resektion histologisch, vorzugsweise durch Paraffinschnitte, bewiesen ist. Die Wahl des Operationsverfahrens zur Lidrekonstruktion richtet sich nach der Defektgröße und ihrer Lokalisation. Entscheidend ist auch, ob die vordere oder hintere Lidlamelle betroffen ist. Die Defektdeckung erfolgt als primäre Adaptation, als Verschiebelappenplastik, als Schwenklappenplastik oder u


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