Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Bedeutung des Elektroretinogramms für die Erkennung und Quantifizierung von ischämisch bedingten Netzhauterkrankungen

Rüther K. 
Augenklinik, Charité Campus Virchow-Klinikum, Humboldt-Universität zu Berlin

Hintergrund: Verschlüsse der Netzhautarterien und -venen führen zu einem unterschiedlichen Ausmaß an ischämisch bedingten Schäden. Die Quantifizierung des Schadens besitzt Relevanz für die Therapie (Laserkoagulation).
Methode: Das Ganzfeld-Elektroretinogramm (ERG) erlaubt es, Aussagen über die ischämisch bedingte Funktionsstörung zu machen. Von Bedeutung ist das Verhältnis von b-Wellen- zu a-Wellen-Amplitude (b/a-Quotient) der skotopischen Maximalantwort, die Oszillatorischen Potenziale sowie die Gipfelzeit der Zapfenantworten.
Ergebnisse: Beim Zentralarterienverschluss korreliert die Verminderung der skotopischen b-Wellenamplitude mit dem Ausmaß des ischämischen Schadens. Evtl. vorhandene ischämische Schäden der äußeren Netzhautschicht mit der möglichen Folge von Neovaskularisationen sind erkennbar. Im Falle der Zentralvenenthrombose zeigt sich bei gut interpretierbaren Fluoreszenzangiographien (FLA) eine enge Korrelation zwischen dem angiographischen und dem elektroretinographischen Befund. Ist die FLA nicht aussagekräftig, ist an Hand der Oszillatorischen Potenziale und der Veränderung der Zapfengipfelzeiten eine Quantifizierung des ischämischen Schadens und damit der Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Neovaskularisationen möglich.
Schlussfolgerungen: Im klinischen Management der retinalen Gefäßverschlüsse stellt die Elektroretinographie


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