Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Rotes Auge und Anisokorie bei einer Patientin mit B – ALL

Hasselbach H., Holland D., Nölle B.
Augenklinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Hintergrund: Okuläre Manifestationen im Rahmen einer lymphoprolifativen Erkrankung sind selten und können sich an nahezu jedem okulären Gewebe manifestieren. Die Diagnosestellung ist schwierig, da häufig andere Erkrankungen wie intraokuläre Entzündungen, amelanotische Melanome oder Metastasen anderer Malignome imitiert werden können. In unserer Klinik stellte sich eine 67jährige Patientin vor, die über eine seit zwei Tagen bestehende konjunktivale Injektion und Anisokorie klagte. Sehstörungen waren nicht aufgetreten. Die ophthalmologische Anamnese war unauffällig. Eine akute B–Zell Leukämie war vor sieben Monaten diagnostiziert und mittels Polychemotherapie behandelt worden. Zwei Wochen zuvor war eine klinische Verlaufskontrolle ohne Hinweis auf ein Rezidiv. Die ophthalmologische Untersuchung zeigte eine konjunktivale Injektion des linken Auges und eine zirkuläre weiße Verdickung am Pupillarsaum sowie eine Anisokorie. Im Fluoreszeinangiogramm der Iris stellte sich ein irreguläres Gefäßmuster am Pupillarsaum mit Leckagephänomen dar. Zur Therapieplanung war es wichtig, Gewebe zur histologischen Aufarbeitung zu gewinnen.
Methode: In Lokalanästhesie wurde eine Kammerwasseraspiration und Irisbiopsie durchgeführt.
Ergebnisse: Die zytologische und histologische Untersuchung zeigte eine Infiltation durch die vordiagnostizierte B-ALL. Das Re-Staging wies eine zusätzliche ZNS–Manifestation nach. Eine Therapie mit loka


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