Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Hornhauttrepansysteme - ein historischer Überblick

Tost F.
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald

Komplexe Fortschritte in der modernen Transplantationsmedizin haben entscheidende Probleme bei der Übertragung von okulären Geweben vom Spender auf den Empfänger gelöst. Eine wesentliche Vorbedingung für jede erfolgreiche Übertragung ist die Beherrschung der Exzision von Empfänger- und Spendergewebe. Von ihrer Güte hängt die klare Einheilung des Transplantates und damit die Sehschärfe des Patienten entscheidend ab. Die Entwicklung der erforderlichen Schneidtechnik ist im Grunde so alt wie der Gedanke an die Keratoplastik selbst. Die erste Anregung geht vermutlich auf Erasmus Darwin zurück. In seiner 1797 erschienenen `Zoonomie` ist zu lesen, dass ein kleines Stück der Hornhaut vermittelst einer Art Trephine etwa von der Größe einer kleinen Rabenfeder ausgeschnitten werden könnte. Im frühen 19. Jahrhundert wurden diese Ideen u.a. von Dieffenbach und Königshöfer aufgegriffen. Zur Anwendung kamen zunächst halbkreisförmig gearbeitete Messer, parallelschneidende Doppelmesser oder Zirkelmesser, wie sie von Strauch 1840 und Marcus 1841 vorgestellt wurden. Mit diesen Instrumenten war jedoch kein kontinuierlicher, glatter Schnitt möglich. Dieser Forderung wurden die von Bowman und Wecker 1872 entwickelten Kornealtrepane besser gerecht. Allerdings erforderte der Einsatz des Trepans erhebliche Erfahrung, da in Abhängigkeit von der Gewebebeschaffenheit ein unterschiedlicher Druck auf die Kornea ausgeübt werden musste. Wichtige technische Probleme beim Schneidv


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