Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Therapie der zentralen Ablatio retinae bei Grubenpapille

Moustafa B., Hille K., Ruprecht K. W.
Universitäts- Augenklinik, Homburg/Saar

Hintergrund: Die Grubenpapille ist eine seltene angeborene Papillenanomalie, die in ca. 1:10.000 Einwohnern auftritt. Eine zentrale Abhebung der Netzhaut kann in 25 bis 75% der Patienten vorkommen. Obwohl von einer spontanen Wiederanlegung berichtet wurde, haben die meisten Augen ohne Therapie eine schlechte Prognose. Wir berichten über die chirurgische Therapie einer zentralen Ablatio retinae bei Grubenpapille bei 3 Patienten.
Methode: Eine 17- und eine 42-jährige Frau wiesen eine Grubenpapille mit zentraler Ablatio retinae auf. Patientin 1 hatte einen Visus von 1/35. Patientin 2 hatte einen Visus von 0,05. Eine dritte 46 Jahre alte Patientin hatte eine Ablatio retinae totalis mit einer PVR Stadium C bei einem Kolobom des Nervus opticus am rechten Auge. Das Auge war hoch amblyop, Visus defekte Lichtscheinprojektion. Wir führten bei den ersten beiden Patienten eine Pars-plana-Vitrektomie, ein „Membrane peeling“, Endolaser, peripapilläre Laser-Koagulation und eine Gas (C2F6) Tamponade durch. Die dritte Patientin erhielt zusätzlich eine Cerclage und Silikonölfüllung des Auges.
Ergebnisse: Postoperativ lag die Netzhaut bei allen drei Patienten vollständig an. Bei den ersten beiden Patientin betrug der postoperative Visus 0,2 bei einer Nachbeobachtungszeit von 1 beziehungsweise 5 Jahren. Bei der dritten Patientin gab es bezüglich der Sehschärfe keine Veränderungen zum Vorbefund.
Schlussfolgerungen:
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