Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Im Vorhof zu Daviels Kataraktextraktion. Zum höchstentwickelten Starstich - Boutonniére

Henning A.
Julius-Hirschberg-Gesellschaft

Hintergrund: 1750 ersetzte Jacques Daviel als erster den Starstich durch die von ihm seit 1746 entwickelte extrakapsuläre Kataraktextraktion. Seine aufwendige Technik wurde bald vereinfacht und ab 1754 vielfach ersetzt durch die Extraktion der gesamten Kataraktlinse. Die einfachere Technik wie die Intention, postoperativ Nachstarbildungen zu vermeiden, ließ Operateure 200 Jahre hindurch die intrakapsuläre Kataraktextraktion bevorzugen bis zur mikrochirurgischen Einführung der Phakoemulsifikation in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Zu fragen ist, weshalb der Inventor der methodischen Kataraktextraktion nicht selber dem einfacheren intrakapsulären Verfahren den Vorzug gab, zumal die Ausziehung der gesamten Linse dem ursprünglichen Starstich als depressio lentis scheinbar eng verwandt ist, weil beides Dislokationen der gesamten Linse von ihrem anatomischen Ort sind.
Methode: Daviels methodische Hinwendung zur extrakapsulären Kataraktextraktion ist zu begreifen anhand der vorausgegangenen Entwicklung des transskleralen Starstichs zu seiner höchstentwickelten Modifikation, der extrakapsulären Versenkung des getrübten Linsenkerns unter den Glaskörper nach seiner Entbindung durch die hintere Linsenkaspel, von Antoine Ferrein (1693–1769) Boutonnière genannt. Das französische Wort für Knopfloch meint die introkulare Schlitzung der hinteren Linsenkapsel mit einer schneidenden Starnadelspitze zur Dislozierung des Linsenkerns nach hinten. Al


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