Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Bilaterale Östrogen-Rezeptor-positive Orbitametastase als Erstmanifestation eines Rezeptor-negativen Mamma-Karzinoms

Link B.1, Conway R. M.1, Kirchner T.2, Holbach L. M.1
1Augenklinik mit Poliklinik und 2Pathologisches Institut, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

Hintergrund: Vorstellung einer Patientin mit infiltrativem beidseitigem Orbitaprozeß als Erstmanifestation eines Mamma-Karzinoms. Von besonderem Interesse ist, daß die Metastase Östrogen-Rezeptor (ÖR)-positiv und der Primärtumor ÖR-negativ war.
Methode: Kasuistik mit Korrelation klinischer, radiologischer und immunhistopathologischer Befunde.
Ergebnisse: Eine 63-jährige Frau stellte sich mit seit 4 Monaten bestehender beidseitiger Lidschwellung und Chemosis und intermittierenden vertikalen Doppelbilden vor. Im Orbita-CT zeigte sich ein retro- und peribulbärer infiltrativer Prozeß, der sowohl die extraokulären Muskeln als auch das Bindegewebe einbezog. Die daraufhin durchgeführten Biopsien aus Orbita und Brust bestätigten die Diagnose eines lobulären Adenokarzinoms der Mamma mit bilateralen orbitalen Metastasen. Die Analyse der Hormonrezeptoren zeigte einen Östrogen- und Progesteron-Rezeptor-negativen Primärtumor, während die Metastase starke ÖR-Expression aufwies.
Schlussfolgerungen: Infiltrative Prozesse der Orbita, die extraokuläre Muskeln und Bindegewebe einbeziehen, sind eine häufige Manifestation orbitaler Metastasen. Diese sollten durch systemische Untersuchung und/oder orbitale Biopsie bestätigt bzw. ausgeschlossen


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