Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Vitrektomie mit Neurotomie des Nervus opticus zur Behandlung eines Zentralvenenverschlusses - eine Pilotstudie

Schmidt J. C., Meyer C. H., Hörle S. 
Zentrum für Augenheilkunde, Philipps-Universität Marburg

Hintergrund: Als Ort für Zentralvenenverschlüsses (ZVV) gilt die Durchtrittsstelle der retinalen Zentralvene durch die Sklera. Bisherige Therapieansätze mit rheologischen Maßnahmen oder Laserphotokoagulation führen meist nur zu bescheiden funktionellen Ergebnissen.
Methode: Bei 7 Patienten im Alter von 63-86 und einem Visusverlust < 0,3 führten wir eine pars plana Vitrektomie (PPV) mit Entfernung der Membrana limitans interna sowie eine Durchtrennung der Sklerascheide am nasalen Optikusrand durch. Prä- und postoperativ wurden Snellen Visus, Fluoreszenz Angiographie und Optische Kohärenz Tomographie (OCT) durchgeführt.
Ergebnisse: Die sklerale Optikusscheide ließ sich problemlos ohne größere Blutungen mit einer Lanzette bei allen Patienten durchtrennen. Im Nachbeobachtungszeitraum von 3 - 6 Monaten konnten bei allen Patienten klinisch einen deutlichen Rückgang der intraretinalen Blutungen sowie im OCT eine Abnahme des retinalen Ödems festgestellen. Der Visus stieg bei allen Patienten an (0,1-0,2), wobei bisher bei keinem Patienten eine Rubeosis iridis auftrat oder eine Laserphotokoagulation erforderlich wurde.
Schlussfolgerungen: Nach einer PPV und konsektiven Neurotomie der skleralen Optikusscheide scheint sich bei Augen mit ZVV die Rheologie der Netzhaut zu verbessern. Wenngleich sich die intraretinalen Blutungen resorbieren, so persist


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