Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Retinale Venenverschlüsse nach Einnahme von Rofecoxib (VIOXX)

Meyer C. H.1, Gähler R.2, Schmidt J. C.1
1Klinik für Augenheilkunde und 2Klinik für Anesthesiologie, Philipps-Universität Marburg

Hintergrund: Nach Einnahme von Rofecoxib (VIOXX), einem nicht-steroidalen Antifphlogistikum, wurden eine erhöhte Myokardinfarktenrate verzeichnet. Rofecoxib, ein selektiver Cyclooxygenase (COX)-2 Inhibitor, scheint durch eine unterdrückte Hemmung der Thromboxan A2 Produktion die Blutplättchenaggregation zu erhöhten.
Methode: Wir berichten über Patientinen bei denen ein Astvenenverschluß bzw. Zentralvenenverschluß nach der Einnahme von Rofecoxib auftrat.
Ergebnisse: Der erste, 72 Jahre alte Patientin litt unter rheumatoider Arthritis und wurde mit Rofecoxib behandelt. Als die Dosis auf 50mg täglich verdoppelt wurde, bemerkte sie eine plötzliche schmerzlose Sehverschlechterung OD. Biomikroskopisch wurde ein Zentralvenenverschluß festgestellt. Eine zweite 68 Jahre alte Patientin mit schwerer Osteoporosis entwickelte eine Astvenenthrombose einen Tag nach der ersten Einnahme von Rofecoxib (25mg) täglich.
Schlussfolgerungen: Wenngleich Rofecoxib als sicher bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten gilt, so mag es prothrombortische Effekte unter zu begünstigen. Einige prädisponiete Patienten scheinen nach Einnahme von Rofecoxib ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären oder okulären Thrombosen zu haben.


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