Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
DOG Information
   DOG Information
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Ablauf der Tagung 2003
   General overview of congress
Lageplan der Räumlichkeiten
   Map of Congress Center
Wissenschaftliche Themen
   Scientific topics
Symposien
   Symposia
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Accompanying program
Arbeitssitzungen
   Working sessions
Rahmenprogramm
   Social program
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Industrieaussteller
   Commercial exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Impressum



DOG Homepage


Abstract
Abstract

OCT-Messung der peripapillären Nervenfaserschichtdicke nach Makula-Translokation mit 360-Grad-Retinotomie

Meyer C. H., Eschstruth P., Schmidt J. C., Kroll P. 
Zentrum für Augenheilkunde, Philipps-Universität, Marburg

Hintergrund: Bei der Makula Translokation mit 360-Grad Retinotomie (MT360) wird die gesamte Netzhaut abgehoben und mechanisch um die Achse des Sehnerven gedreht. Wenngleich es hierbei zu mechanischen Traktionen an der retinalen Nervenfaserschicht (RNFS) kommt, treten hierbei keine Gesichtsfelddefekte auf. Bei einem Patienten mit gleichzeitigem Glaukom beobachteten wir jedoch nach MT360 eine Zunahme der Papillenexkavation.
Methode: Eine standardisierte zirkuläre Optischer Kohärenz Tomographie (zOCT) wurde auf dem Sehnerven zentriert und misst in einem Radius von 2 PD die peripapilläre RNFS 6 Monate nach MT360 bei 16 Patienten. Vergleiche zu präoperativen Werten und dem Partnerauge wurden gezogen.
Ergebnisse: Die durchschnittliche RNFS betrug am operierten Auge präoperativ 0,138mm (Staw.38,0) (n=6) und 0,1312mm (Staw.38,1) 6 Monate nach MT360 (n=15), verglichen mit 0,129mm (Staw.40,1) Partnerauge (n=15). Der Unterschied zwischen prä- und postoperativen Werten, als auch zwischen beiden Augen war nicht signifikant.
Schlussfolgerungen: Obwohl es in einzelnen Fällen zu einer Abnahme der RNFS kommen kann, bleibt die RNFL verglichen mit dem präoperativen Wert und den Befunden des Partnerauge nach MT360 konstant. Bei Patienten mit größerer Papillenexkavation sollten keine MT360 erfolgen.


Zurück | Back