Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Die Bewältigung von Aufgaben des täglichen Lebens durch Sehbehinderte

Lindner H.1, Schreiber W.1, Röhl F.-W.2, Behrens-Baumann W.1
Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, 1Klinik für Augenheilkunde, 2Institut für Biometrie und Medizinische Informatik

Hintergrund: Patienten, die eine Sehbehindertensprechstunde aufsuchen, haben meist den primären Wunsch, ihre Leseleistung zu verbessern. Daneben sind im täglichen Leben aber auch eine Vielzahl anderer Aufgaben nur zu bewältigen, wenn eine Mindestsehleistung gegeben ist.
Methode: Im Rahmen der Sehhilfenverordnung wurden in Anlehnung an den Melbourne Low Vision ADL Test 17 Aufgaben des täglichen Lebens vom Scheck schreiben über Uhren erkennen, Wasser eingiessen bis zum Münzen zählen im Labor von den Sehbehinderten praktisch durchgeführt. Die Wichtigkeit der jeweiligen Sehaufgabe wurde durch die Sehbehinderten mit den Noten 0 bis 4 (absolut unwichtig bis absolut wichtig) bewertet. Gleichzeitig hat der Untersuchungsleiter die Realisierung der Sehaufgaben mit den Noten 0 bis 4 (sehr unbefriedigend bis sehr zufriedenstellend) bewertet. An den Untersuchungen nahmen 50 Patienten (34 Frauen, 16 Männer ) mit einem Durchschnittsalter von 74,6 Jahren teil. Die Diagnosen waren zu 70 % Makuladegeneration und Diabetische Retinopathie. Der Durchschnittsfernvisus betrug 0,18 / 0,13, der Nahvisus 0,17 / 0,14.
Ergebnisse: Aus der Sicht der Patienten waren die wichtigsten Tätigkeiten: Medikamente erkennen, Briefe lesen, Münzen erkennen, Zeitung Lesen, Zeitungsüberschrifte


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